Zum Inhalt

Über dieses Lehrwerk

Amateurfunk verstehen

Technische Grundlagen für Ausbildung, Experiment und Praxis

Dieses Lehrwerk vermittelt die technischen und betrieblichen Grundlagen des Amateurfunks mit Schwerpunkt auf der schweizerischen Ausbildung und der Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung.

Es richtet sich insbesondere an angehende Funkamateurinnen und Funkamateure, die den Stoff nicht lediglich für eine Prüfung auswendig lernen, sondern die technischen Zusammenhänge verstehen möchten.

Der Schwerpunkt liegt auf der vollständigen schweizerischen Amateurfunkprüfung HB9. Wo es didaktisch sinnvoll ist, wird zusätzlich darauf hingewiesen, welche Inhalte für die HB3-NOVICE-Prüfung typischerweise weniger vertieft behandelt werden.

Wichtig: Die im Lehrwerk verwendeten Hinweise wie «HB9-Vertiefung» sind didaktische Kennzeichnungen. Sie stellen keine offizielle punktweise Abgrenzung des BAKOM-Prüfungsstoffes zwischen HB3 und HB9 dar. Das BAKOM legt fest, dass die technischen und rechnerischen Fragen für HB3 weniger komplex sind.


Entstehung

Die ursprüngliche Fassung dieses Lehrmaterials entstand im:

Februar 1984

Damals wurden die Grundlagen für eine persönliche Sammlung von Ausbildungsunterlagen über:

  • Elektrizität
  • Hochfrequenztechnik
  • Funkwellenausbreitung
  • Antennen
  • Sender und Empfänger
  • Funkbetrieb

zusammengestellt.

Getippt wurde das ursprüngliche Manuskript auf einem selbstgebauten Computer mit einem Zilog-Z80-Prozessor, unter dem Betriebssystem CP/M 2.2, mit der Textverarbeitung WordStar der Firma MicroPro, damals eine der verbreitetsten Textverarbeitungen im professionellen und semiprofessionellen Umfeld.

Der Amateurfunk in der Schweiz von 1984

Als dieses Lehrmaterial ursprünglich entstand, existierte das heutige BAKOM noch nicht. Zuständig für Funkkonzessionen waren die PTT, die schweizerischen Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe, über ihre Kreistelephondirektionen, die später zu Fernmeldekreisdirektionen wurden.

Auch die heutige zweistufige Einteilung in HB3 und HB9 gab es damals noch nicht, diese Struktur wurde erst später im Rahmen der CEPT-Harmonisierung eingeführt. Stattdessen bestand ein anderes, ebenfalls zweistufiges System:

UKW-Amateur

Diese Konzession erlaubte den Betrieb auf den UKW-Bändern, damals in erster Linie 2 m, später kam mit der Zeit auch 70 cm dazu. Für diese Konzession war keine Morseprüfung erforderlich.

Kurzwellenamateur

Diese umfassendere Konzession, oft auch als «Vollamateur» bezeichnet, berechtigte zusätzlich zum Betrieb auf den Kurzwellenbändern. Voraussetzung dafür war neben der technischen und betrieblichen Prüfung zusätzlich eine Morseprüfung, das Aufnehmen und Geben von Telegrafiezeichen in vorgegebenem Tempo.

Ein UKW-Amateur, der später zusätzlich die Kurzwellenbänder nutzen wollte, musste demnach die Morseprüfung nachholen. Dieses Prinzip, volle Kurzwellenrechte nur in Verbindung mit einer Morseprüfung, war international lange Zeit üblich und wurde in der Schweiz wie auch anderswo erst deutlich später aufgegeben.

Über vierzig Jahre später mussten diese Dateien für die vorliegende Neuauflage zunächst wieder lesbar gemacht werden. Dazu wurde eine CP/M-Emulation auf einem heutigen MacBook zum Laufen gebracht, um die alten WordStar-Dokumente zu öffnen und ihren Inhalt in ein zeitgemäss nutzbares Format zu überführen. Erst danach konnte die inhaltliche und didaktische Überarbeitung beginnen.

Persönlicher Anlass der Neuauflage

Die Neuaufarbeitung dieses Lehrmaterials entstand in erster Linie aus einem persönlichen Anliegen. Ich habe beschlossen, die schweizerische Amateurfunkprüfung nochmals abzulegen, nicht weil ich damit ein bestimmtes berufliches oder technisches Ziel verfolge, sondern weil ich mein früheres Wissen auffrischen und mich erneut intensiv mit einem anspruchsvollen technischen Fachgebiet beschäftigen möchte.

Mit zunehmendem Alter und insbesondere seit einer COVID-Erkrankung vor einigen Jahren habe ich festgestellt, dass sich mein Erinnerungsvermögen und meine geistige Belastbarkeit verändert haben. Wissen, das früher rasch verfügbar war, muss heute teilweise bewusster erarbeitet und gefestigt werden. Für mich ist die erneute Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung deshalb auch eine Form des geistigen Trainings.

Das Lernen von Elektrotechnik, Funktechnik, Mathematik und den damit verbundenen Zusammenhängen fordert Konzentration, Erinnerungsvermögen, logisches Denken und die Fähigkeit, bereits vorhandenes Wissen neu miteinander zu verknüpfen. Genau darin liegt für mich ein wesentlicher Zweck dieses Projekts:

Das Gehirn bewusst zu fordern, vorhandenes Wissen wieder freizulegen und durch neues Lernen geistig in Bewegung zu bleiben.

Aus dieser zunächst persönlichen Aufgabe entwickelte sich nach und nach der Anspruch, die Unterlagen so aufzubereiten, dass daraus wieder ein vollständiges, verständliches und zeitgemässes Lehrwerk entsteht, das auch anderen Interessierten bei der Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung nützlich sein kann.

Als fachliche Grundlage dienten insbesondere Unterlagen der damaligen schweizerischen:

PTT, Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe

einschliesslich Ausbildungs- und Informationsmaterial der damaligen Kreistelephondirektionen, die ab 1983 als Fernmeldekreisdirektionen bezeichnet wurden.

Ergänzend wurde internationale Amateurfunk-Fachliteratur verwendet, insbesondere Veröffentlichungen der:

ARRL, American Radio Relay League

Die damalige Fassung entsprach dem technischen und regulatorischen Stand der frühen 1980er-Jahre.


Neuaufarbeitung 2026

Im:

Januar bis ca. August 2026

wurde das Lehrmaterial grundlegend neu aufgebaut.

Dabei wurde nicht lediglich der ursprüngliche Text sprachlich überarbeitet.

Die gesamte Struktur wurde neu geordnet, fachlich überprüft und zu einem zusammenhängenden Lehrgang für die heutige schweizerische Amateurfunkausbildung ausgebaut.

Ziel war es, aus historischen Ausbildungsnotizen ein modernes Lehrwerk zu entwickeln, das:

  • technisch nachvollziehbar
  • prüfungsrelevant
  • praxisbezogen
  • systematisch aufgebaut
  • auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse verständlich

ist.

Dabei wurden veraltete technische oder regulatorische Angaben nicht ungeprüft übernommen.


Schweizer Ausrichtung

Dieses Lehrwerk ist bewusst auf die Verhältnisse in der:

Schweiz

ausgerichtet.

Für prüfungsbezogene und regulatorische Aussagen haben deshalb schweizerische Quellen Vorrang.

Die Quellen werden grundsätzlich nach folgender Priorität verwendet:

  1. Bundesamt für Kommunikation BAKOM
  2. USKA und schweizerische Amateurfunkpraxis
  3. schweizerische Amateurfunkvereine und Ausbildungsunterlagen
  4. internationale technische Fachliteratur
  5. ARRL als ergänzende internationale Fachquelle

Diese Reihenfolge ist insbesondere bei:

  • Prüfungsstoff
  • Frequenzbereichen
  • Sendeleistungen
  • Rufzeichen
  • Betriebsrechten
  • gesetzlichen Vorschriften

wichtig.

Internationale Amateurfunkliteratur kann technisch ausgezeichnet sein, beschreibt jedoch häufig die gesetzlichen Verhältnisse anderer Länder.


Massgebende aktuelle Quellen

Bundesamt für Kommunikation BAKOM

Für den aktuellen schweizerischen Prüfungs- und Rechtsrahmen bilden insbesondere folgende Unterlagen die Grundlage:

  • Prüfungsvorschriften Amateurfunk
  • aktuelle BAKOM-Formelsammlung
  • aktuelle BAKOM-Hilfstabellen
  • Merkblatt Amateurfunk
  • aktuelle schweizerische Frequenzzuweisungen
  • relevante Bestimmungen über Rufzeichen, Funkanlagen und Betriebsrechte

Diese Unterlagen besitzen für dieses Lehrwerk Vorrang vor älteren:

  • Fragenkatalogen
  • Büchern
  • Vereinsunterlagen
  • Webseiten
  • historischen PTT-Dokumenten

wenn es um den heutigen Rechts- oder Prüfungsstand geht.


Historische Prüfungsfragen

Ältere schweizerische Fragenkataloge werden teilweise ergänzend verwendet.

Sie sind hilfreich, um zu erkennen, welche technischen Grundfragen in der schweizerischen Amateurfunkausbildung traditionell eine Rolle spielen.

Sie werden jedoch nicht als aktuelle Rechtsquelle behandelt.

Das betrifft insbesondere ältere Angaben zu:

  • Frequenzbereichen
  • HB3-Rechten
  • Sendeleistungen
  • NIS
  • Rufzeichen
  • Betriebsbewilligungen
  • Gerätevorschriften

Bei solchen Themen zählt immer der aktuelle Stand der zuständigen Behörden.


USKA und schweizerische Amateurfunkpraxis

Die:

Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure, USKA

sowie schweizerische Amateurfunkvereine sind wichtige Quellen für:

  • praktische Betriebserfahrung
  • Bandplanung
  • Relaisbetrieb
  • Antennenpraxis
  • Ausbildung
  • schweizerische Amateurfunktradition

Wo zwischen einer freiwilligen betrieblichen Empfehlung und einer gesetzlichen Vorschrift unterschieden werden muss, wird dies im Lehrwerk entsprechend gekennzeichnet.

Ein:

Bandplan

ist beispielsweise nicht dasselbe wie eine gesetzliche Frequenzzuteilung.


Internationale Fachliteratur

Internationale Fachliteratur wird dort verwendet, wo sie technische Zusammenhänge vertieft oder besonders gut erklärt.

Dazu gehören insbesondere Themen wie:

  • Hochfrequenztechnik
  • Antennen
  • Empfänger
  • Sender
  • Modulation
  • Messtechnik
  • Funkwellenausbreitung

Eine wichtige historische und fachliche Quelle ist die Literatur der:

ARRL, American Radio Relay League

Sie wird in diesem Lehrwerk jedoch ergänzend und nicht als Grundlage für schweizerische Rechtsfragen verwendet.


Fachliche Grundsätze

Bei der Überarbeitung wurden einige Grundregeln festgelegt.

Keine Vermutung als Tatsache

Technische, rechtliche und historische Aussagen sollen nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden, wenn ihre Grundlage unsicher ist.

Wenn eine Aussage nicht eindeutig festgestellt werden kann, soll dies erkennbar bleiben.

Technik und Vorschriften trennen

Physikalische Zusammenhänge ändern sich normalerweise nicht dadurch, dass eine Verordnung geändert wird.

Rechtliche Bestimmungen können sich dagegen relativ kurzfristig ändern.

Deshalb werden im Lehrwerk unterschieden:

technische Grundlagen

und:

aktuelle schweizerische Vorschriften

Theorie und Praxis verbinden

Das Lehrwerk soll nicht nur erklären:

welche Formel gilt

sondern auch:

was sie technisch bedeutet

und:

wo der Zusammenhang in einer realen Funkstation vorkommt.


Didaktischer Aufbau

Die Kapitel bauen bewusst aufeinander auf.

Der grundlegende Lernweg lautet:

Elektrizität

Frequenz und Wellenlänge

elektromagnetische Wellen

Antennen

Impedanz und Speiseleitungen

Funkwellenausbreitung

Sender und Empfänger

Modulation

Bauteile und Schaltungen

Messtechnik

praktischer Aufbau

Funkbetrieb

Sicherheit und Vorschriften

Die Kapitel sollen dadurch möglichst wenig isoliertes Faktenwissen erzeugen.

Neue Begriffe werden nach Möglichkeit auf bereits behandelte Grundlagen zurückgeführt.


Einheitlicher Kapitelaufbau

Die technischen Kapitel verwenden, soweit sinnvoll, eine einheitliche Struktur.

Dazu gehören:

  • Lernziele
  • Formelzeichen und Symbole
  • kurzer roter Faden
  • technische Erklärung
  • Beispiele
  • Tabellen zur Abgrenzung ähnlicher Begriffe
  • Merksätze
  • Selbstkontrolle
  • Antworten
  • Prüfungsbezug HB3 und HB9

Damit soll ein Kapitel sowohl:

zum ersten Lernen

als auch:

zur späteren Wiederholung

verwendet werden können.


Formeln

Die mathematische Darstellung orientiert sich möglichst an der aktuellen:

BAKOM-Formelsammlung

Für Formeln werden die international gebräuchlichen Formelzeichen und SI-Einheiten verwendet.

Beispiele:

  • Spannung \(U\) in Volt
  • Strom \(I\) in Ampere
  • Widerstand \(R\) in Ohm
  • Frequenz \(f\) in Hertz
  • Wellenlänge \(\lambda\) in Metern
  • Leistung \(P\) in Watt

Griechische Formelzeichen werden beim ersten Auftreten erklärt.


Mathematik

Das Lehrwerk setzt keine fortgeschrittene Mathematikausbildung voraus.

Benötigt werden insbesondere:

  • Grundrechenarten
  • Brüche
  • Verhältnisrechnung
  • einfache Gleichungen
  • Umstellen einfacher Formeln
  • Quadrat und Quadratwurzel
  • Zehnerpotenzen
  • SI-Vorsätze
  • Logarithmen für dB-Berechnungen

Ziel ist nicht, Schulmathematik umfassend nachzuholen.

Ziel ist:

technische Formeln lesen, verstehen und sicher anwenden zu können.


HB3 und HB9

Das Lehrwerk behandelt grundsätzlich den vollständigen technischen Zusammenhang.

Es wird deshalb nicht für jedes Unterthema ein künstlich getrennter HB3- und HB9-Lehrgang geführt.

Das BAKOM legt fest, dass bei HB3:

technische und rechnerische Fragen weniger komplex

sind.

Daraus folgt für dieses Lehrwerk:

HB3

Schwerpunkt auf:

  • Grundverständnis
  • Erkennen von Zusammenhängen
  • grundlegende Berechnungen
  • sichere Anwendung einfacher technischer Regeln

HB9

zusätzlich:

  • vertiefte Berechnungen
  • komplexere Zusammenhänge
  • sicherer Umgang mit der gesamten BAKOM-Formelsammlung
  • stärkeres Verständnis von Schaltungen und HF-Systemen

Abschnitte mit der Bezeichnung:

HB9-Vertiefung

kennzeichnen deshalb eine didaktisch vertiefte Behandlung.

Sie sind keine offizielle Einzelklassifizierung des BAKOM.


Abbildungen

Die Abbildungen der heutigen Fassung wurden für dieses Lehrwerk neu erstellt.

Sie folgen bewusst keinem modernen Infografikstil.

Die Darstellung orientiert sich an technischen Ausbildungsunterlagen und Lehrbüchern der:

1980er-Jahre

mit:

  • einfachen Bleistiftskizzen
  • klaren technischen Formen
  • wenigen Beschriftungen
  • möglichst wenig dekorativen Elementen

Die Abbildungen sollen einen technischen Sachverhalt erklären und nicht lediglich optisch attraktiv wirken.


Historische Abbildungen und Vorlagen

Die ursprünglichen Unterlagen aus den 1980er-Jahren dienten teilweise als konzeptionelle Grundlage.

Die heutigen Abbildungen wurden jedoch neu erstellt und neu beschriftet.

Dadurch können:

  • heutige Terminologie
  • einheitliche Darstellung
  • bessere Lesbarkeit
  • konsistente Nummerierung

verwendet werden.


Schweizer Schreibweise

Das Lehrwerk verwendet:

Schweizer Hochdeutsch

Dazu gehört insbesondere:

  • Verwendung von ss statt ß
  • schweizerische technische und behördliche Terminologie
  • SI-Einheiten
  • Dezimalkomma in deutschsprachigen Formeln und Beispielen

Englische Fachbegriffe werden dort verwendet, wo sie im Amateurfunk international üblich sind.

Beispiele:

  • SWR
  • Split
  • Pile-up
  • Noise Blanker
  • Software Defined Radio
  • Uplink
  • Downlink

Sie werden beim ersten Auftreten erklärt.


Prüfung und praktische Funktechnik

Dieses Lehrwerk ist auf die schweizerische Amateurfunkprüfung ausgerichtet.

Es ist jedoch bewusst kein reiner Fragenkatalog.

Eine Person soll nach der Prüfung nicht nur wissen:

welche Antwort angekreuzt werden muss

sondern möglichst verstehen:

warum diese Antwort technisch richtig ist.

Die Prüfung wird deshalb als:

Zwischenziel

verstanden.

Das eigentliche Ziel ist der sichere und technisch verständige Umgang mit Funktechnik.


Keine Ersatzquelle für aktuelle Vorschriften

Trotz sorgfältiger Überarbeitung kann ein Lehrwerk nicht garantieren, dass rechtliche Angaben unbegrenzt aktuell bleiben.

Frequenzzuweisungen, Leistungen, Bewilligungsbedingungen oder Prüfungsregelungen können geändert werden.

Deshalb gilt:

Für den tatsächlichen Funkbetrieb und für die jeweils aktuelle Prüfung sind die aktuellen Veröffentlichungen des BAKOM massgebend.

Das gilt besonders für:

  • Frequenzbereiche
  • maximale Leistungen
  • HB3- und HB9-Rechte
  • Rufzeichen
  • Satellitenbetrieb
  • unbediente Anlagen
  • Remote-Betrieb
  • NIS
  • internationale Anerkennungen

Aufbau des Lehrwerks

Das Lehrwerk umfasst derzeit folgende Hauptkapitel:

  1. Elektrische Grundlagen
  2. Frequenz, Periodendauer und Wellenlänge
  3. Elektromagnetische Wellen
  4. Grundlagen der Antennentechnik
  5. Antennenformen und Abstrahlung
  6. Impedanz, Anpassung und SWR
  7. Speiseleitungen
  8. Funkwellenausbreitung
  9. Sender und Empfänger
  10. Modulation und Betriebsarten
  11. Elektronische Bauteile und Schaltungen
  12. Messtechnik
  13. Praktischer Antennenbau
  14. Funkbetrieb
  15. DX, Relais und Satelliten
  16. Sicherheit und EMV
  17. Amateurfunk in der Schweiz
  18. Vorbereitung auf die Prüfung

Entwicklung des Lehrwerks

Das Lehrwerk ist nicht als unveränderliches abgeschlossenes Buch gedacht.

Technische Grundlagen bleiben zwar langfristig gültig, doch:

  • Prüfungsanforderungen
  • Funktechnik
  • digitale Betriebsarten
  • regulatorische Bedingungen

entwickeln sich weiter.

Die Inhalte werden deshalb bei Bedarf überprüft und aktualisiert.

Änderungen sollen dabei nicht nur ergänzt, sondern in den bestehenden didaktischen Aufbau integriert werden.


Autor

Marcel Sauder

Ursprüngliche Zusammenstellung:

Februar 1984

Grundlegende Überarbeitung und Neuaufbau:

August 2026, Schweiz


Quellenhinweis

Historische Grundlagen:

  • schweizerische PTT-Unterlagen
  • Unterlagen damaliger Kreistelephondirektionen beziehungsweise späterer Fernmeldekreisdirektionen
  • Amateurfunk-Fachliteratur der frühen 1980er-Jahre
  • ARRL-Fachliteratur

Grundlagen der heutigen Fassung:

  • aktuelle Unterlagen des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM
  • aktuelle schweizerische Amateurfunkvorschriften
  • aktuelle BAKOM-Formelsammlung
  • aktuelle BAKOM-Hilfstabellen
  • schweizerische Amateurfunkpraxis
  • USKA
  • internationale technische Fachliteratur
  • ARRL als ergänzende Fachquelle

Ältere schweizerische Prüfungsfragen und Ausbildungsunterlagen werden ausschliesslich ergänzend verwendet und bei aktuellen regulatorischen Aussagen nicht über die heutigen offiziellen BAKOM-Unterlagen gestellt.


Schlussgedanke

Amateurfunk verbindet:

Physik, Elektronik, Funktechnik, Experiment und Kommunikation.

Die Technik lässt sich am besten verstehen, wenn Theorie und praktische Erfahrung zusammenkommen.

Dieses Lehrwerk soll deshalb nicht nur zur Prüfung führen, sondern dazu beitragen, dass aus einzelnen Formeln und Bauteilen nach und nach ein vollständiges Bild entsteht:

vom Elektron im Leiter bis zur Funkverbindung über Tausende Kilometer.

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